Länderübergreifender Europäischer Betriebsrat

Chronologie der Arbeit des EBR GeoPost

Der Europäische Betriebsrat von GeoPost wurde 2011 durch die Teilnahme englischer und irischer Mitglieder verstärkt. Mit Ausnahme der leider immer noch abwesenden litauischen Vertreter ist der Europäische Betriebsrat von GeoPost gegenwärtig vollzählig.

An der ersten Versammlung des Europäischen Betriebsrats von GeoPost am 14. und 15. Mai 2008 in Paris nahmen nur Franzosen, Deutsche, Belgier, Niederländer, Portugiesen, Spanier, Tschechen und Polen teil.

Diese Versammlung war die Fortsetzung der zahlreichen Sitzungen des Besonderen Verhandlungsgremiums (BVG) der Jahre 2006 und 2007.

Seitdem wurde ein weiterer, aber erfolgreicher Weg zurückgelegt.

Es haben vier Vollversammlungen in Paris (2008), Aschaffenburg (2009), Warschau (2010) und Brüssel (2011) stattgefunden.
Auf diesen Versammlungen stellte die Geschäftsleitung jeweils die wirtschaftliche und finanzielle Bilanz des vergangenen Jahres sowie die Sozialbilanz vor. Ferner wurden die Perspektiven für das kommende Jahr und die Investitionen vorgestellt. Abschließend beantwortete die Geschäftsleitung die Fragen der Vertreter.

Des Weiteren fanden 2008 in Madrid und 2009 in Amsterdam zwei Schulungen statt.

Seminar für die EBR-Mitglieder

Ein bisheriger Höhepunkt in der jungen Geschichte des EBR war ein im Oktober 2010 durchgeführtes Seminar in Sesimbra, Portugal. Dieses Seminar versammelte sämtliche EBR-Mitglieder von GeoPost und konnte dank der finanziellen Unterstützung durch die Europäische Union und dem Antragssteller (ver.di und Kooperationspartnern – LBC NVK und FO COM), abgehalten werden.

Mehrere externe Redner zeichneten ein Bild der Branche:
Entwicklung und Perspektiven der KEP Branche in Europa und die Auswirkungen für die Arbeitnehmer, Vergleich der wichtigsten in diesem Sektor tätigen Unternehmen (GeoPost, Deutsche Post DHL, TNT, UPS…) und die unterschiedliche Lohn- und Arbeitsschutzpolitik.

Außerdem wurden Arbeitsgruppen gebildet, um die neuen Mitglieder zu integrieren und den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern zu stärken.
Die Hauptsorgen der Teilnehmer waren Fremdvergabe, Auslagerung und die Erhöhung des Rentenalters in Europa.

Dieses Seminar brachte die Arbeit und die Mitglieder des Europäischen Betriebsrats richtig in Schwung.
Die dreitägige Zusammenarbeit beseitigte das letzte Zaudern und ermöglichte allen einen vorbehaltlosen Austausch zu diesen Themen. Austausch, Vergleich und Verbesserung waren die Leitmotive der Arbeitsgruppen.

Die nächste Schulung, Ende Oktober 2011 in Paris, wird uns ermöglichen, die in Sesimbra behandelten Themen zu vertiefen und der Geschäftsleitung von GeoPost konkrete Vorschläge zu unterbreiten.

Selbstverständnis

Alle großen Spieler des KEP-Marktes in Europa haben einen Europäischen Betriebsrat bzw. ein Betriebsratsforum. Selbstverständlich sollen und werden zwischen den Gremien Kontaktaufnahmen, Abstimmungen über gemeinsame

Ziele, beispielsweise im politischen Bereich, stattfinden. Es bleibt die Zukunftsaufgabe, die Verständigung über gemeinsame Ziele, unter Berücksichtigung der eigenen betrieblichen Interessen, voranzutreiben.

Der Europäische Betriebsrat von GeoPost ist ein wesentlicher und vollberechtigter Partner des sozialen Dialogs und - auf seiner Ebene - des Aufbaus Europas geworden.

  • Soziale, wirtschaftliche und betriebliche Herausforderungen sind nur gemeinsam zu bewältigen
  • Europäische Gewerkschaften sind Partner und müssen wichtige Klammerfunktionen übernehmen
  • Direkter Kontakt der Arbeitnehmervertreter untereinander und zum TOP-Management
  • Ungefilterte, schnelle Informationen aus der Führung und der Basis des Unternehmens
  • Besseres Erkennen und Einordnen der Unternehmensstrategie und deren Auswirkungen auf den eigenen Betrieb
  • Gemeinsame Entwicklung von Strategien im Interesse der Beschäftigten aus den verschiedenen Ländern

Die GeoPost-Gruppe ist eine sehr bedeutsame Marke auf dem weltweiten KEP-Markt, bekannt durch ihre internationale Dimension.

GeoPost ist in über 30 Ländern in Europa und in mehr als 230 Ländern weltweit durch ihre 20.000 Mitarbeiter präsent.

Der EBR ist ein wichtiges Organ, dessen Einfluss in der Zukunft zunehmen wird. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ländern ist in dieser Hinsicht von einer großen Bedeutung und nur diese Zusammenarbeit, die sich weiter fortentwickeln muss, kann zu einem sozialen und starken Europa beitragen!

Deutsch
Broschuere 2011 (deutsch).pdf
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Bildquelle: © www.ccvision.de, © www.grafik-form-design.de, www.fotolia.de: © Marina Ignatova, tetastock, James Seidel, Robert Kneschke

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